Peter Alexander Christerer
Bäääda's Lust- und Frustbewältigung

da Bäääda sagt:
Wenn du weißt wer du bist, begreifst du, dass deine Existenz nicht von anderen abhängig ist.

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 791 vom Fr, 29.08.2025 20:01h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Weiter unten: Wos mi g'fraid;
Soziale Kontakte – notwendig oder nicht?
Vorab:
1.) Selbst wenn im Text "man" oder "im Allgemeinen" vorkommen sollte, dieser Beitrag ist -wie im Prinzip alle- ganz besonders nur auf mich bezogen, denn dieses Thema muss jeder für sich abarbeiten.
2.) Nicht ob man soziale Kontakte mag ist die Frage, sondern ob sie -um psychischen Schaden zu vermeiden- erforderlich sind.
Wie beim Beitrag zur "Liebe" sollte man definieren was und welche sozialen Kontakte überhaupt gemeint sind.
Natürlich benötigt jeder soziale Kontakte. Wenn ich meinen Nachbarn einen guten Morgen wünsche oder an der Supermarktkasse ein paar freundliche Worte wechsle, sind das bereits soziale Kontakte. Im Allgemeinen sind diese Kontakte jedoch nicht gemeint, sondern gute Bekannte, Freunde, Familie. Was mich umtreibt: In der Psychologie heißt es , dass ohne diese sozialen Kontakte das Entstehen eines psychischen Leidens sehr wahrscheinlich ist.

Das entspricht NICHT meiner Meinung und Erfahrung!

Ähnlich wie bei "Liebe" sehe ich Alters- und Erfahrungswerte entscheidend für die Notwendigkeit sozialer Kontakte. Ausnahmen bestehen, wenn die Notwendigkeit zur Pflege etc. vorliegt. In solchen Fällen besteht häufig -auf beiden Seiten der Kontakte- eine ganz andere Motivation um "in Kontakt" zu sein. Mit zunehmendem Alter sinkt die Verfügbarkeit -oft dem Alter geschuldet- der Personen, zu denen man andauernde Verbindungen hatte. Aber oftmals auch das Bedürfnis. Zu manchen langjährigen Ex-Arbeitskollegen "schlief" die Verbindung langsam ein, obwohl das Verhältnis sehr eng und oft auch privat war.

An mir stellte ich fest, dass mit fortschreitendem Alter die Bereitschaft mir die immer gleichen Geschichten und Ereignisse anzuhören stark nachließ. Vor allem wenn man merkt, dass die Interessenlage völlig gegensätzlich ist. Oftmals findet lediglich vorgetäuschtes Interesse und Heuchelei statt. Was berührt mich eine 7-tägige Bergtour mit dem Erklimmen von unzähligen Gipfeln, wenn für mich bereits ab 150m Höhe nur eine Seilbahn in Betracht kommt? Ebenso gehe ich davon aus, dass sich von meinen näheren Bekannten niemand dafür interessiert mit welchen technischen Methoden ich Besucher aus bestimmten Regionen oder Organisationen am Besuch meiner Homepage hindere.
Fazit: Weil die Zeit vertane Zeit ist, die man mit sich zugebracht! So bleiben nur wenige echte Freunde, mit denen ich "sozialen" Kontakt halten möchte.

Innerhalb der Verwandtschaft läuft es ähnlich ab. Worum geht es bei den Familientreffen an Geburtstagen, Beerdigungen, Weihnachten usw. usf. denn meistens? (Enkel)Kinder, Karriere, neue Einbauküche…. So richtig heimisch fühlte ich mich, mit meinen häufig wechselnden afrikanischen Freundinnen und den Begebenheiten von "the dark side of Berlin" nicht wirklich. Hier trafen zwei verschiedene Welten aufeinander. All die Leute ob Bekannte/Freunde/Verwandte mag ich, doch dem Zwang Kontakt zu haben unterliege ich nicht. Auch den sog. "Gesellschaftsnormen" kann ich diesbezüglich nicht Folge leisten. Biologische Verwandtschaft muss nicht eine Seelengemeinschaft bedeuten. Verantwortlich für irgendetwas bin ich schon seit langer Zeit nicht mehr. Diesen Schuh ziehe ich mir nicht an!

Bezüglich Verwandtschaft verweise ich auf das geniale Lied von Rian. Ich glaube, der Bub weiß, wovon er singt und das auch noch sehr rhythmisch.
   klick mich Verwandtschaftstreffen

Bleibt die Beziehung. Nun, wer meinen Beitrag zur "Liebe" gelesen hat, sollte wissen, wie ich dazu stehe. Heute -eine Errungenschaft des Alters- lege ich mehr Wert auf Harmonie als Diskussion. Weniger Kompromisse dafür mehr Gleichschritt. Vertrauen anstatt Eifersucht. Respekt gegenüber Konkurrenz etc. Vermutlich nicht ganz einfach, so einen "sozialen" Kontakt zu finden.

Da ich den Menschen als gefährlichstes aller Raubtiere bezeichne, denke ich, dass uns die Evolution in mindestens zwei Gruppen einteilte:
 Die eine Gruppe sind Wölfe. Sehr gefährlich doch sehr sozial und ohne Familie nahezu nicht lebensfähig.
 Die andere Gruppe sind (Eis)Bären. Einzelgänger! Nur zur Paarung begeben sich die Männchen zu den Weibchen und verschwinden dann wieder. Ich vermute ich gehöre eindeutig zu der Bärenfamilie, komme allerdings mit 1-2X pro Jahr schnackseln nicht aus. Da muss der Evolution ein Fehler unterlaufen sein. Wahrscheinlich hat sie mir ein paar Gene der Rammler (männliche Kaninchen) untergejubelt.

Wos mi g'fraid:
Dass die Wohnung immer mehr meinen Erwartungen entspricht. Mein Schlafzimmer habe ich jetzt mit gleich ZWEI sozialen Kontakten bestückt. Sehr schweigsam, sehr genügsam und sehr ansehnlich.

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 790 vom Mo, 25.08.2025 18:04h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Weiter unten: Wos mi umtreibt;
Wieviel Übermoral kann das Land noch ertragen?
In Berlin wurde am Samstag (23.08.2025) die "Mohren-Straße" in "Anton-Wilhelm-Amo-Straße" umbenannt. Bei den Feierlichkeiten waren nur wenige Anwohner anwesend, denn die Mehrheit der Anwohner war gegen die Umbenennung.
Diese klagten seit Jahren, doch nun wurde letztinstanzlich entschieden, dass die Straße umbenannt werden darf. Es zeigt sich mal wieder, dass man nur laut genug schreien muss und schon stehen die grünen Spinner Gewehr bei Fuß und setzen auf Biegen und Brechen jeden noch so großen Unfug durch. Der Begriff MOHR sei diskriminierend und brachte selbst Sarotti dazu, ihren Sarotti-Mohr zum Sarotti-Magier mit goldener Hautfarbe werden zu lassen. Was für eine Schande!

Groß angelegte Hetz- und Hasskampagnen finden in Berlin häufig gegen "Mohren-Apotheken" statt. Daran sieht man am deutlichsten, wie dämlich die "Aktivisten" -selten sind Farbige darunter- sind. Der Begriff stand ursprünglich für Mauren und bedeutete in etwa "Stärke, Mut". Im Bereich Medizin waren die Mauren bekannt für ihre umfassenden und kompetenten Kenntnisse in der Heilkunde. Somit war es ein Zeichen des Respekts, wenn ein Apotheker seinen Laden "Mohren Apotheke" nannte.
In Berlin-Kreuzberg tobt seit Jahren ein Streit zwischen der Besitzerin der Mohren-Apotheke und sog. Aktivisten. Zuletzt sammelten beide Lager Unterschriften für eine Petition. Bei den Spinnern gingen ca. 900 Unterschriften zur Umbenennung ein. Für die Beibehaltung des Namens stimmten ca. 25.000. Deutlicher geht es kaum. Doch die Terroristen geben keine Ruhe und beschmierten zum wiederholten Male die Fassade. Was ich mit diesen Typen tun würde, kann ich nicht kundtun, wer weiß schon welche Roboter unterwegs sind.

Ähnlich verhält es sich mit Indianern. Dass die Einwanderer in Amerika alles andere als zimperlich mit der "First Nation" umgegangen sind, weiß heute jedes Kind. Doch warum ich nicht mehr Indianer sagen darf und was daran kolonial geprägt sein soll, erschließt sich mir nicht. Ganz im Gegenteil! Wenn ich Indianer höre, spüre ich viel mehr Empathie als bei "Native Americans". Wer nachts unter der Bettdecke mit Taschenlampe Karl May gelesen hat, für den wird Winnetou niemals ein Indigener sein, sondern immer DER Lieblingsindianer bleiben.

Zu den Zigeunern kann ich nicht viel sagen, außer dass es ein gewöhnungsbedürftiger Menschenschlag ist. Kontakte während der Dienstzeit fanden auf dem Balkan statt und waren für meine Tätigkeit durchaus von Nutzen. In Berlin hatte ich einmal Kontakt mit einer Gruppe, welche im "Buntmetall" Geschäftsbereich tätig war. Nachdem ich ihnen einen kleinen Gefallen tat, luden sie mich in ein, nicht gerade für seine kostengünstigen Preise bekanntes, Bordell ein und wir verbrachten eine riiichtig freudvolle Nacht.
Ich bin felsenfest überzeugt, dass allen Zigeunern, die ich kennenlernte, völlig egal ist ob das Schnitzel im Gasthaus Zigeunerschnitzel oder wie jetzt politisch korrekt "Paprikaschnitzel" oder "Schnitzel ungarischer Art" heißt, solange es schmeckt. Mir jedenfalls geht dieser moralische Zeigefinger gewaltig auf den Geist. Wenn die Leute keine anderen Probleme haben, als gegen alles und jeden Rabatz zu machen und Petitionen einreichen, dann kann es in Deutschland noch gar nicht so übel sein. Ich sag diesen Volltrotteln immer nur: FUCK YOU!

Wos mi umtreibt:
Dass ich mir kein Zigeunerschnitzel reinziehe, sondern ein Sellerie-Kartoffel-Karotten-Püree mit Emmer Urkorn und das auch noch sehr schmackhaft finde. Hoffentlich hat das mein verstorbener Vater nicht mitbekommen. Der würde sich im Grab umdrehen. Da Bäääda verzehrt ohne Not und Zwang Kuhfutter. Die Krankheit muss schon weit fortgeschritten sein.

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 789 vom Sa, 23.08.2025 18:29h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Liebe, was damit wohl gemeint ist?
Ich seh mein Gesicht an, das meistens verweint ist. Der Text stammt aus einem Lied von Konstantin Wecker. Der erste Teil, das mit dem "gemeint" interessiert mich. Persönlich stört mich am Begriff "Liebe", dass damit anscheinend alles gemeint ist und das Wort inflationär gebraucht wird. Ich liebe meinen Wellensittich, meine rosafarbene Unterhose, den Käsekuchen… Auf Tiktok, Insta etc. gibt es bestimmt noch gaaanz viele Dinge, die manche Menschen lieben. Ernsthafter: Ich liebe die Natur, das Essen, meine Haustiere, Menschen allgemein, Familie im Besonderen, meinen Lebensgefährten extrem, usw. usf.

Die letzte Zeit dachte ich häufiger über die "zwischenmenschliche" Liebe nach und was damit wohl gemeint ist? Mit Beginn des industriellen Zeitalters und noch viel mehr mit der wirtschaftlichen Unabhängigkeit der Frauen, gerieten die arrangierten Ehen in den Hintergrund. Somit Bahn frei für die romantische Liebesbeziehung, welche ein Leben lang anhält.
Schön wärs -nicht unbedingt für Scheidungsanwälte-, doch so wirklich daran glauben kann man nicht, wie die Realität zeigt. Nun, zweimal verheiratet, ein-zwei, möglicherweise ein paar mehr Beziehungen -nicht mitgezählt one-night-stands oder 1-2 Wochen "Beziehungen"- dennoch weiß ich nicht, was Liebe wirklich bedeutet.

Sind es die oft genannten Schmetterlinge im Bauch? Das bezeichne ich als verliebt von begrenzter Dauer. Ist es Liebe, wenn ich morgens die Brötchen hole und mir mein Partner dafür die schmutzigen Socken unterm Bett nachsieht? Das nenne ich abwägen. Liebe, wenn ich Sorge habe, weil mein Partner krank ist? Könnte man auch Angst vorm Verlassen werden vermuten.
Das könnte ich noch lange fortführen. Vielleicht gibt es mal jemand, der mir erklären kann, was Liebe konkret bedeutet. Vor einigen Jahren hatte ich eine "Diskussion" mit meinem damaligen Chef. Er ist deutlich über 30 Jahre verheiratet. Jeden morgen rief ihn seine (sie war in Bayern, er in Berlin) Gattin an und sie führten ein kurzes Gespräch. Selbst als Außenstehender erkannte ich, dass zwischen den Beiden nach so vielen Jahren eine Vertrautheit, Höflichkeit, Harmonie besteht, die mir nur selten begegnet ist.

Er wusste um meine nächtlichen Eskapaden und sexuellen Abenteuer und ich sagte zu ihm, dass ich ihn bewundere. Weil es keine Kunst ist, mit vielen verschiedenen Frauen Sex zu haben und jeden Tag eine andere Bekanntschaft mit nach Hause zu nehmen. Respekt verdienen in meinen Augen Menschen, die es schaffen mit einem Partner den Großteil ihres Lebens gemeinsam zu verbringen.
Darauf antwortete er: "Glauben Sie mir, auch nach vielen Jahren Zusammenseins, muss man sich jeden Tag aufs Neue den Respekt und die Zuneigung erarbeiten."
Daraus ziehe ich das Fazit, dass es die romantische Liebe auf Dauer nicht gibt. Das wäre auch Unsinn, da ich mit einem Ideal und nicht dessen selbst zusammen wäre.

Wenn ich heute von Liebe spreche, hat das nichts mit der Liebe in jungen Jahren zu tun. Die Zukunftsplanung, die Leidenschaft, die Träume und Wünsche haben inzwischen einen ganz anderen Stellenwert. Heute ist mehr die Zugehörigkeit, die Sicherheit, die Verlässlichkeit, "das ruhige Restleben" im Fokus. Doch ist das Liebe? Oft ist auch das Thema Sex ein Problem. Meistens verliert einer der Partner die Lust auf die "Routine". Frauen sind im Gegensatz zu Männern eben nicht so triebgesteuert.
Den Namen habe ich leider vergessen, den Ausspruch des Philosophen nicht: "Wem der Wandel von Liebe zu Freundschaft nicht gelingt, wird scheitern". Yooo, dem stimme ich mit der Einschränkung zu, dass es dann eine Freundschaft mit benefits oder wie man inzwischen sagt, eine situationsship sein sollte. Noch ist die Libido glücklicherweise voll intakt.

Jedenfalls werde ich es hier verewigen, wenn mir doch noch jemand plausibel beibringen kann, was Liebe wirklich bedeutet. Natürlich mit viiieeel benefits ;-)  Schaun ma moi, dann seng mas scho. Bis dahin werde ich es bei der inflationären Liebe belassen:
Ich liebe mein selbstbestimmtes Leben.
Ich liebe meinen dicken Bauch.
Ich liebe mein soeben fertig gestelltes Gulasch mit Kalb- und Lammfleisch!

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 788 vom Do, 21.08.2025 15:33h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Weiter unten: Berlin Horror; Wos mi g'fraid;
Das beste Kotzmittel der Welt: Politik!
Ohne zu wissen, was Epikur zu diesem Thema noch alles sagte, hier gehe ich zu 100% konform mit ihm.
Zum dritten Mal in Folge demontiert ein amerikanischer Präsident die gesamte europäische Führung und die meisten deutschen "Journalisten" und Medien tun so, als wäre der "Gipfel" mit Trump ein Erfolg gewesen. Eher trifft "außer Spesen nichts gewesen" zu.
Zu glauben, dass diese Trump-Show nur den geringsten Fortschritt aus europäischer Sicht gebracht hat, ist an Naivität nicht zu überbieten. Das Wesentliche hat Trump mit Putin am Freitag klargemacht und jetzt Selenskyj mitgeteilt. Die Körpersprache und der Gesichtsausdruck des kleinen, korrupten Ukrainers zeigte deutlich, dass ihm nicht gefiel, was er zu hören bekommen hat. Im "oval office" wirkte er zeitweise abwesend, stütze seinen Kopf mit der Hand ab und überlegte wahrscheinlich: "Wie mache ich das meinem Volk klar?"

Ein amerikanischer Präsident, der mit Putin ALLEIN spricht, danach mit Selenskyj ALLEIN spricht, danach die gesamte europäische "Elite" abkanzelt und ihnen mitteilt, dass sie seine Ergebnisse zu bezahlen haben. Das als Erfolg zu bezeichnen, grenzt an Wahnsinn. Ich nenne es Chuzpe oder für wie dumm verkaufe ich meine Leser.

Berlin Horror
Diese Stadt ist im Endstadium an Syphilis erkrankt. Im Endstadium kommt es zur Zerstörung des zentralen Nervensystems.
Nachdem monatelang klar war, dass viele 30er Zonen auf Hauptstraßen wieder abgeschafft werden, fällt der SPD -unmittelbar vor der Umsetzung- ein, dass noch Fragen offen sind und alles noch einmal besprochen werden muss.

Trotz Gerichtsurteil weigern sich die Grünen, Parkplätze wieder freizugeben. Das Gericht stellte fest, dass mehrere Autoparkplätze von der Grünen Senatorin eindeutig rechtswidrig gesperrt worden waren. Doch die Grünen weigern sich, die Absperrung rückgängig zu machen und behaupten es fehlen ihnen die Finanzen. Wie immer unternimmt der linke Regierende Bürgermeister Wegner (CDU) NICHTS. Falscher Mann in falscher Partei!

Wos mi g'fraid:
 - Dass es manchmal ganz einfach ist. Gestern (20.08.2025) entsorgte ich mit Stefan die Couchteile vom Wohnzimmer, damit alles vorbereitet ist, wenn irgendwann die neue Couch geliefert wird. Dabei war Stefan gewohnt kritisch, was die Einrichtung anbelangt. Nach intensivem Nachdenken bin ich a) zum Schluss gekommen, dass er Recht hat und b) dass ich eine weitere Umstellung vornehme und mir somit die in Planung befindliche Vitrine erspare. Das bringt mir den Raum, den ich möchte und zudem spare ich ein paar Euronen ein. Nicht unerheblich beim derzeitigen Börsen Chaos.

 - Dass es noch Wirte gibt, die a) nicht jammern und b) vernünftiges Mittagsmenü zu unschlagbaren Preisen anbieten können. Bevor wir so schwere Teile entsorgen konnten, mussten wir uns stärken. Stefan und ich waren sehr zufrieden! Schweinefilet in Parmesan-Eihülle gebacken, mit Tomatensauce & Schupfnudeln und Broccoli für 11,90€. Wohlschmeckend und bezahlbar.
Heute hingegen gab es "nur" Currywurst aus der Heißluftfriteuse.
Ebenso wohlschmeckend. Der Metzger in Furth im Wald versteht sein Handwerk!

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 787 vom So, 17.08.2025 19:24h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Das Leben besteht aus Zeitabschnitten und jeder Abschnitt ist einmal zu Ende.
Goethe sagte einst: "Keine Kunst ist's alt zu werden, es ist Kunst, es zu ertragen." Gut, ich weiß nicht was bei Goethe "alt" exakt bedeutete. In der Mitte der "60er" beginne ich langsam zu verstehen, was er vermutlich meinte. Als Rentner mit dem Ziel zum "Eremiten" zu mutieren, bleibt logischerweise viel Zeit fürs (nach)denken. Schon öfters erwähnte ich, dass ich mein Leben in 4 Abschnitte zu je 20 Jahren einteile. Somit bin ich jetzt im letzten Bereich -Winter- angekommen.
Nicht gerade mein Favorit, doch nicht zu ändern. Der erste und der letzte Abschnitt sind die mit der meisten Angst behafteten. Doch in Kindheit und Jugend überwiegt die Neugier und es ist genug Mut vorhanden, um all das Neue und Spannende zu erkunden.

Die Kindheit/Jugend ist die Zeit des Erforschens, des Lernens, des die Persönlichkeit zu bilden. Die Ängste waren eher auf Schule, Raufereien und finanzielle Nöte beschränkt. Der letzte Beitrag handelte von Beobachtungsgabe. Das ist ein Oberbegriff für viele weitere, ziemlich beeindruckende, Fähigkeiten unseres Gehirns. Leider ist diese Gabe schon im Alter von ca. 20 Jahren auf dem Höhepunkt. Bei mir reichte zu einer klaren Vorstellung, wie es nach Kindergarten, Schule, Lehre u.a.m. weitergehen soll.

Bevor ich mich versah, war ich erwachsen. Die ersten ernsthaften Beziehungen, der Wunsch eine Familie zu gründen, "Karriere" im Beruf und was sonst noch alles dazugehört. Was in diesen Jahren geschah, gehört nicht hierher. Davon schreibe ich ausgiebig in meinem "Buch des Lebens".
Tja, schon war ich Rentner. Die ersten 5 Jahre konnte ich mir keinen geileren Status vorstellen. Allerdings beobachte ich mich und meinen Körper aus bestimmten Gründen sehr genau und stelle immer mehr fest: Das Alter ist eine große Herausforderung! Es ist nicht "der große Knall". Wenn ich mir ein Bein oder einen Arm breche, wird das verarztet und nach einer Weile ist es vorbei. Nein, es ist wie in einer Beziehung, einer Ehe. Die Kleinigkeiten, die Nickeligkeiten sind es, die mich ängstigen.

Die Zipperlein, täglich werden es mehr und kommen deutlicher zum Vorschein. Die nachlassende Kraft, die schwindenden kognitiven Fähigkeiten. Auch hier wieder ein typischer Goethe:
 "Man meint immer, man müsse alt werden, um gescheit zu sein; im Grunde aber hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist."
Die einsetzende Vergesslichkeit, die Gewissheit, dass die Zeit mit rapider Geschwindigkeit immer weniger wird Noch ist es erträglich, doch es wirft auch die Frage nach einer "Altersbeziehung" auf. Das kommt daher, weil ich am Freitag (15.08.2025) eine Einladung zu einem Abendessen hatte. Ein Pärchen, eine Singlefrau und ich der Singlemann. Verschiedene Diskussionen u.a. zum Lebensstil und zu Beziehungen waren sehr spannend und wurden kontrovers geführt. Davon wird allerdings mein nächster Beitrag handeln.

Das alt werden samt seinen Nachteilen, muss nicht ausschließlich unangenehm sein. Es liegt an jedem selbst. "Jeder ist seines Glückes Schmied!" Zwei der gravierendsten Vorteile sind für MICH, dass a) bei mir die Impulskontrolle deutlich besser funktioniert. Ich muss nicht mehr auf jeden Zug aufspringen. Ich muss nichts mehr beweisen. Ich muss nicht mehr der Schönste, Sportlichste, Modernste etc. (überflüssig zu erwähnen, da ich es ja ohnehin bin) sein. Ist lächerlich und kindisch, die anderen sehen das Alter. All diese Impulse werden ohne Probleme unterdrückt.
b) Das eigentlich Beste und Wertvollste ist aber: Ich bin frei!

In diesem Zusammenhang empfehle ich -selbst NICHT-BAIERN- (ein bisschen werden's schon verstehen) ein Lied vom Niederbaiern Ringlstetter:
  klick mich ---> A Ruah

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 786 vom Do, 14.08.2025 17:33h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Die Kunst des logischen Denkens hängt auch viel mit Beobachtung zusammen.
Im Gegensatz zu vielen anderen, möchte ich den Zahn der Zeit nicht zurückdrehen. Ich hatte (habe) ein schönes Leben und mal sehen, wie das Nächste wird. Doch in manchen Dingen, ganz besonders bei der Beobachtung, wäre ich gerne noch einmal Kind.
Viele Dinge von damals (die Farbe der Bungalows, den Schleichweg zur Schule….) weiß ich noch heute. Dagegen habe ich schon Mühe die Namen meiner Hausbewohner -außer mir 9 Stück- aufzuzählen, vom Hinterhaus ganz zu schweigen. Das obwohl ich täglich mehrmals am Klingelschild vorbeigehe und draufblicke.
Als Kind war ich BEWUSST. Die erhaltenen Informationen wie Gerüche, Geräusche, Menschen… hat mein Gehirn mit einer erheblichen Geschwindigkeit verarbeitet. Weil die Neugierde so stark war, ist man als Kind geistig hellwach.
Und heute? Heute strotze ich nur so vor Selbstgefälligkeit.

Kenn ich schon, weiß ich schon, brauche ich nicht, wozu soll das nützlich sein…. Früher nahmen wir Dinge auf, setzten uns damit auseinander und lernten. Heute glauben wir, "dringendere, wichtigere" Angelegenheiten erfüllen zu müssen. "Dank" digitaler Welt werden die Ansprüche an unsere Aufmerksamkeit immer größer, während die reale Aufmerksamkeit immer stärker nachlässt. Mein (unser) Gehirn ist nicht darauf ausgelegt, mehrere Dinge gleichzeitig zu 100% zu erfassen und abzuarbeiten.
Da das Gehirn grundsätzlich faul ist und uns ohne Skrupel belügt, uns die Anforderungen aber überlasten, verlieren wir immer häufiger und schneller die Begabung uns unseren Denkablauf bewusst werden zu lassen. Somit diktiert der "Kopf" was Sache ist. Ob richtig oder falsch ist dem Gehirn völlig egal, es kennt keine Moral. Hauptsache schnell! Sehr zu empfehlen ist das berühmte Buch von Daniel Kahneman: Thinking, Fast and Slow. Wir hingegen wandeln auf einem schmalen Grat zwischen Effizienz und Gedankenlosigkeit. Wenn ich mich so umsehe, dann vermute ich, dass schon viele in der Gedankenlosigkeit angekommen sind.

Gar nicht gedankenlos, sondern von MIR ganz bewusst gesteuert und entschieden war heute der Einkauf bei der hervorragenden Konditorei Rabien. Dort hatte ich etwas zu besorgen und nahm für mich gleich ein Frühstück in Form von je einem Stück Engadiner Nusstorte und Mohn-Eierlikör-Torte mit. Schmeckte GÖTTLICH!
Jetzt muss ich die in der Heißluft-Fritteuse gebrutzelten Weißwürste vernichten. Nur aus Forschungsgründen, denn die Fritteuse ist ja quasi noch neu. ;-)

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 785 vom So, 10.08.2025 00:01h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
O je, o je eine Konsolidierung meiner Finanzen ist dringend von Nöten!
Bevor ich zum Thema komme, denke ich ganz intensiv an meinen Vater. Seinen 94. Geburtstag hätten wir heute (10.08.2025) feiern können, wäre er nicht 1981 mit 49 Jahren verstorben.
Das Bild wurde vor mindestens 53 Jahren auf dem Mondsee (Österreich) geknipst. Bestimmt war stürmischer Seegang, sonst wäre mein Gesichtsausdruck bei der Fahrt mit dem Elektro-Boot nicht so angespannt gewesen.
Schade lieber Vati gerne hätte ich heute ein Gläschen mit dir getrunken. Schaun ma moi, dann seng mas scho ob das irgendwann irgendwo doch noch stattfindet.

Jeden 7. im Monat überprüfe ich mit einem selbstgeschriebenen Excel-Programm meine Finanzen. Eingang, Ausgang und auch das Aktiendepot. Im August hatte ich mein Sparprogramm schon auf Eis gelegt, da neben einer hohen Steuernachzahlung auch erhebliche Ausgaben von Visa und American Express abgerechnet wurden. Aber es kam schlimmer als erwartet!
Irgendwie habe ich den cashflow ;-) offensichtlich aus den Augen verloren und deutlich zu viel Geld ausgegeben. Ab Oktober beginne ich mit der Rückzahlung für die (hoffentlich) bald eintreffende Couch samt Relax- und Kingsizesessel. Das macht sich in der Haushaltskasse für ein Jahr schon bemerkbar.
Wäre alles nicht wirklich beunruhigend. Doch gerade jetzt steckt mein Aktien Portfolio in einer tiefen Krise. Zumindest bei zwei Paketen gehe ich von einer langen Erholungsphase aus, bevor ich überhaupt ans verkaufen denken werde. Und die anderen sind "Perspektiv" Aktien. Die will ich eigentlich nicht verkaufen, weil zumindest bei Bitcoin erwarte ich erhebliche Kurssprünge nach oben. Soeben hat ein "Krieg" zwischen zwei der größten Eigner begonnen und jeder will die Poolposition erklimmen. Schaun ma moi, dann seng mas scho.

Das Traurige an dem Spielchen ist, dass ich -wenn ich mein Budget seriös verwalten will- evtl. die geplante Reise ab 15. September verschieben bzw. absagen muss. Das Zeitfenster ist von 15.09. bis 15.11. danach wird es mir zu kalt. Da sieht man mal wieder, mit was sich arme alte Männer rumschlagen müssen.

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 784 vom Mi, 06.08.2025 18:37h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Weiter unten: Wos mi g'fraid;
Vom Geben und Nehmen und Wollen und Tun
Dass ich zur Zeit wieder auf dem Psychologie Trip bin, davon schrieb ich schon. Eines der Bücher handelt von "psychologischen Denkfallen". Ein Beitrag hat den Titel "Geben heißt Leben". Forscher fanden heraus, dass Menschen, die viel geben, länger leben als Personen, die viel von anderen erhalten.
Was für eine großartige Nachricht! Dann werde ich bestimmt 150 Jahre alt. Zumindest die letzten Jahre habe ich deutlich mehr gegeben, als ich erhalten habe. Das Problem ist, dass die beschenkten (bezieht sich nicht nur aufs materielle) Menschen das häufig gar nicht zur Kenntnis nehmen. Die halten das für selbstverständlich. Es ist aber ein gutes Gefühl für mich, zu wissen, dass ich den ganz überwiegenden Teil meines Lebens ohne Hilfe Anderer meistern kann. Für die anderen Sachen gibt es Profis, die dafür bezahlt werden.

Seltsamerweise sind das auch die Menschen, die immer nur wollen aber nicht tun. Ständig Pläne für die Zukunft machen, diese aber dann nicht umsetzen. Es geht nicht darum, die Meinung zu ändern oder ein Projekt abzubrechen. Davon kann ich ein Lied singen -siehe Umzug-, sondern es geht darum überhaupt erstmal zu beginnen. Wie heißt es so schön: "Ob eine Entscheidung richtig oder falsch ist, ist nicht das Wesentliche. Das Wichtige ist, dass eine Entscheidung getroffen wurde".

Wos mi g'fraid:
 - Dass die Heißluftfritteuse meine Erwartungen übertrifft. Aus Misstrauen besorgte ich mir eine ganz kleine Fritteuse, denn so recht glaubte ich nicht an einen Erfolg. Locker ausreichend für einen Single, selbst für einen Vielfraß wie mich. Bisher funktionierte alles perfekt. Ob Pommes, Bratwürste, rohe Kartoffeln, Garnelen…. schnell, sauber, gut. Wenn Essen der Sex des Alters ist, dann habe ich Dank dieses Wunderwerks sehr guten Sex ;-)

 - Dass ich noch so jung bin. Wie ich zu dieser Erkenntnis gelangen konnte? Weil ich schon so lange auf der Welt bin und trotzdem so viel nicht kenne.
Bis vor Kurzem hatte ich keine Ahnung, dass es "Haken-Magnete" gibt. Sehr praktisch, sehr gute Tragfähigkeit, sehr günstig. Yooo, das freut mich.

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 783 vom So, 03.08.2025 18:01h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Die gute alte Zeit, vielleicht die Sehnsucht nach Jugend?
Wie sagte einst Karl Valentin: "Die schlechte Gegenwart ist die gute alte Zeit von morgen". Viele Menschen, die ich kenne, sprechen gerne von der "guaden oiden Zeit". Da war alles besser. Die Menschen, das Essen, die Politik… . Logischerweise sind es ältere Menschen, die die Vergangenheit verklären. Doch so gut war sie gar nicht, die guade oide Zeit.
Ohne in die Tiefen der Psychologie abzutauchen, es ist nun einmal so, dass uns unser Gehirn -sofern keine traumatischen Ereignisse dagegenstehen- lieber die positive Vergangenheit, als die Negative ins Gedächtnis ruft. Heute, viele Jahrzehnte nach meiner Bundeswehrzeit, kann ich sogar dieser Periode etwas Positives abgewinnen, obwohl ich beim Dienstantritt am 02.01.1980 in meinem Kalender in Rot eintrug: "Dieser Tag sei in alle Ewigkeit verflucht!"

Sicher gibt es gute Gründe, sich über die Gegenwart zu beklagen und sich den falschen Vorspiegelungen unseres Gehirns hinzugeben. Doch der Hauptgrund liegt nach meiner Meinung woanders. Wir "Alten" merken einfach viel intensiver, dass die verbleibende Zeit immer weniger wird. Deshalb wünschen wir uns unsere Jugend zurück. Zwar war die ganz sicher nicht immer "rosig" aber ans Ableben dachten wir in keinster Form. Die Träume von der Zukunft waren noch lebendig. Jetzt -Jahrzehnte später- stellen wir oft ernüchtert fest, dass es ganz anders kam, als wir es uns erhofften. Also, zurück auf Los.
Leider funktioniert das nicht. Deswegen beschloss ich, meinen Verbleib im Diesseits noch um 50 Jahre zu verlängern und träum von "da guaden neia Zeit" ;-)
Kürzlich sah ich im TV eine Reportage, wie unsere Konzentration funktioniert und wie man sie verbessern kann. Waren echt spannende Fakten dabei. Lustig fand ich -weil das zu 100% auf eine Person zutrifft, die ich gut kenne- dass bei Menschen, die sich im Prinzip gut konzentrieren könnten, die Konzentration nur mäßig funktioniert, weil sie unstrukturiert sind und sich nie auf EINE Sache fokussieren können. Tja, selbst bei Frauen ist Multitasking NICHT möglich.
Ebenso spannend fand ich, dass, wenn ich über ein zu erwartendes Ereignis im Vorfeld positiv oder negativ denke, die Qualität der Konzentration davon abhängt. Bei positiven Gedanken konzentriere ich mich intensiver und präziser als bei negativen.

Bei meinem jetzt stattfindenden Abendessen, muss ich mich nur darauf konzentrieren, dass ich mir mit der Gabel kein Auge aussteche.

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade

Aufruf Nr: 120.756 Beitrag 782 vom Mi, 30.07.2025 18:41h
Nachfolgender Text ist meine persönliche, nicht öffentliche Meinung. Äußerungen zu Personen, Amtsträgern, politischen Themen etc. sind als Satire zu betrachten!
Bei FB wäre der Status: es ist kompliziert --> mein Umzug Dilemma.
Der Reihe nach:
Zuerst stellte ich fest, dass ich nicht in Berlin bleiben möchte. Also betrieb ich über einen langen Zeitraum einen erheblichen physischen, materiellen sowie finanziellen Aufwand und bereitete meinen Umzug nach Baiern vor.
Nach der Besichtigung zweier Wohnungen samt dazugehöriger "Städte" war klar:
Das funktioniert so nicht! Dementsprechend hieß es: Zurück auf Start, ohne über Los zu gehen und nur knapp am Gefängnis vorbei. Monopoly lässt grüßen.
Und nu? Nun stehe ich wieder am Anfang und der Wunsch aus fucking Berlin zu verschwinden wird von Tag zu Tag größer und schmerzhafter. Das Dilemma dabei: Für Berlin spricht die günstige Wohnung und die Infrastruktur, dagegen die Lebensqualität, das Umfeld und die Politik. Für Baiern spricht die Natur, die Menschen und das Lebensfeeling, dagegen zumeist die Infrastruktur, kaum Ärzte und vieles nur per Auto zu erreichen.

Viele Gedanken kreisten und kreisen durch meinen Kopf. Was tun sprach Bäääda, die Situation ist kompliziert. Allen die der Meinung sind, dass ich nicht weiß was ich will oder einfach meine Sachen packen soll und umziehen, sei gesagt: Erst selbst in die Situation kommen und dann entscheiden.
Derzeit sehe ich keine Alternative zu einem Umzug. Denn die Hoffnung, dass es in Berlin noch einmal besser wird, habe ich nicht! Eher das Gegenteil. Das würde ja bedeuten, dass ich in dieser abartigen Stadt meinen Löffel abgeben muss. Nööö, daran habe ich keinen Bedarf!

Eine weitere schwierige Angelegenheit ist, dass ich -im Gegensatz zu Berlin- meine neue "Heimat" nicht allein kennenlernen will. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, dass ich bereit bin meine "Freiheit" -das selbstbestimmte Leben- wieder aufzugeben. Würde aber in einer neuen Beziehung wohl nicht ausbleiben. Doch ein kompromissfähiger Mensch war ich bisher nur sehr bedingt.

Über den Rest -Kosten, Aufwand, Energie…- habe ich mir noch nicht wirklich Gedanken gemacht, denn da ist sowieso alles im Keller. Da ohnehin in näherer Zukunft (Börse und Möbel abhängig) ein Ausflug nach Baiern ansteht, habe ich zwei neue Städte unter die Lupe genommen. Ich weiß jetzt, worauf ich achten sollte. Das habe ich als erstes gecheckt und es scheint zu passen. Schaun ma moi, dann seng mas scho.

Jetzt vernichte ich den Rest vom Mittagessen, eine Premiere für mich: Selbstgemachte Bolognese auf Pizzateig. Schmeckt AUSGEZEICHNET!

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade