Peter Alexander Christerer

Peter Alexander Christerer

Ich erhoffe nichts. Ich fürchte nichts. Ich bin frei!

Verbrenne dir deine Zunge nicht an fremden Suppen.

Aufruf Nr: 124.244

   G'schichterl zuletzt: 's grüne Manderl und Schule ade
   Gedanken zuletzt:
Leben statt zweifeln!

Dienstag, 19.05.2026
Beitrag vorlesen (01:17 Minuten)

Einfach schön, wenn man das geschafft hat, was man erledigen wollte. Der Balkon ist umstrukturiert und Teile zusätzlich schön gestrichen. Jetzt haben zwar die Spatzen ein schönes, neues Vogelhaus im "Asia-Style", doch weder Spatzen, Rotkehlchen, Eichhörnchen, nicht einmal die lästigen Tauben sind seither aufgetaucht, grrr.
Die sollten doch inzwischen wissen, dass ich auch im Sommer gut zu vögeln bin.

Wenn man meint man hat das Glück, dann zieht die Sau den Ar... zurück. Am Montag dachte ich, dass ich Psychoman endlich in die Enge getrieben habe, dann findet der im letzten Moment ein Schlupfloch um der Falle zu entkommen, grrr.
Na wenigstens sind wir uns einig geworden, dass Timmi, der Buckelwal kein Kuscheltier ist.

Es heißt "Essen ist der Sex des Alters". Mag sein, aber früher hatte ich Essen UND Sex. Jetzt habe ich nur noch UND, grrr!
Stimmt gar nicht. Heute gab es ein phantastisches Onglet samt Bratkartoffeln und selbstgemachter BBQ-Sauce. So gut kann Sex gar nicht sein, wie das geschmeckt hat, grins.

Leseprobe zu "Gedanken"

Leben statt zweifeln!

Kürzlich las ich in einem Buch nachfolgenden Text:
Der weise Rabbi Sussja lag früh am Morgen auf dem Sterbebett. Um ihn herum hatten sich seine engsten Schüler versammelt.
Und er sprach: Da, wo ich jetzt hingehe, wird man nicht fragen: Warum bist du nicht wie Mose gewesen? Oder: Warum bist du nicht wie Abraham gewesen? Nein, man wird mich fragen: Warum bist du nicht Sussja gewesen?

Das nahm ich zum Anlass über mein bisheriges Leben nachzudenken und was wohl geschehen wäre, wenn ich diesen oder jenen Weg beschritten hätte.
Wer kennt das nicht dass man urplötzlich auf jemanden trifft, mit dem vor langen Jahren ein kleines Techtelmechtel stattfand. Für mehr oder gar zur großen Liebe hat es aber nicht gereicht. Das sind die Momente an denen ich zu sinnieren anfange, was aus mir für ein Mensch geworden wäre, wie würde sich mein Leben gestalten, wenn es mit uns funktioniert hätte? Man steht am Ende einer Straße und die Verzweigung führt nach links oder rechts. Man entscheidet sich für eine Richtung, begibt sich auf diesen Weg und beginnt dennoch über ein Leben nachzudenken, das man nie geführt hat.

Das Leben in dem ich in Afrika Brunnen gebaut hätte. Das Leben, ohne BND, ohne Ehen, ohne Kinder u.a.m. Sparsam statt ausschweifend, zurückhaltend statt laut, diplomatisch statt direkt….
  

Mir und allen die das Geschreibsl lesen wünscht da Bäääda ois Guade